Welcher Keller eignet sich?
Geeignet ist ein trockener, frostfreier und ausreichend großer Raum, den Sie nicht als Wohnraum heizen. Die Mindestgröße nennt die Anleitung des jeweiligen Geräts, und daran halten wir uns.
Der Raum wird kälter und trockener
Das Gerät entzieht der Luft Wärme und Feuchtigkeit. In einem Waschkeller ist das willkommen, und im Heizungskeller nutzt es die Abwärme des Kessels mit. Ist der Raum dagegen ein geheizter Hobbykeller, kommt die Wärme am Ende aus der Heizung, und die Rechnung wird schlechter. Eine ungedämmte Kellerdecke kann außerdem das Erdgeschoss spürbar kühler machen.
Wenn die Luft durch die Außenwand geführt wird
Reicht die Raumluft nicht, führen wir Zu- und Abluft nach außen. Bei Klinkerfassaden bohren wir möglichst in der Fuge und führen die Leitung so durch die Wand, dass der Stein heil bleibt. Im Denkmal und im Gebiet mit Erhaltungsverordnung kann schon der Durchbruch zur Genehmigungsfrage werden, das klären wir vorab.
Wie laut das Gerät im Haus ist
Verdichter und Ventilator laufen hörbar. Steht das Gerät unter einem Schlafzimmer oder an einer dünnen Wand, planen wir einen anderen Platz oder eine Entkopplung vom Boden. Den Nachbarn stört ein Gerät im Keller meist nicht, solange die Abluft nicht direkt vor sein Fenster führt.
Wie groß der Speicher sein muss
Die Quellen rechnen mit 30 bis 40 l Warmwasser je Person und Tag und nennen 200 bis 300 l Speicher bei 4 Personen. Der Bundesverband Wärmepumpe rät, den Speicher nicht unter 55 °C zu fahren.
| Personen im Haushalt |
Warmwasser am Tag, rechnerisch |
| 2 |
60 bis 80 l |
| 3 |
90 bis 120 l |
| 4 |
120 bis 160 l |
| 5 |
150 bis 200 l |
Wer abends lange badet, braucht eher das obere Ende. Mehr zum Unterschied zwischen Trinkwasser- und Heizungsspeicher steht beim Pufferspeicher.