Alle Zeilen der Tabelle liegen über 2.405 kWh, und ab diesem Wert spart Modul 2 bei den Hamburger Energienetzen rechnerisch mehr Netzentgelt als Modul 1. Nur sehr sparsame Häuser bleiben darunter, etwa das KfW-40-Haus mit 130 m² und weniger als 1.200 kWh im Jahr.
Damit ist noch nicht entschieden, ob sich der zweite Zähler rechnet, denn am Zählerschrank können Kosten anfallen. Das steht ausführlich beim Wärmepumpenstrom in Hamburg. Was die Kilowattstunden in Euro bedeuten, rechnen wir beim Heizkostenvergleich vor.
Zum Wärmepumpenstrom kommt der normale Haushaltsstrom. Der BDEW rechnet seinen Strompreis mit einem Haushalt von 3.500 kWh, die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ein Beispielhaus mit 4 Personen mit 4.000 kWh. Am Hausanschluss zählen beide Mengen zusammen, weshalb die Anmeldung bei den Hamburger Energienetzen vor dem Einbau steht.
Beispiel. Doppelhaus in Niendorf, Baujahr 1968, 140 m², bisher 2.000 Liter Heizöl im Jahr, die Heizkörper bleiben überwiegend. Angenommen sind 90 % Kesselnutzung und eine Jahresarbeitszahl von 3,0. Das ergibt 18.000 kWh Wärme und rund 6.000 kWh Strom, also bei 29,0 Cent Heizstrom (BDEW, 01.10.2026) rund 1.740 € im Jahr. Mit Jahresarbeitszahl 2,6 läge der Strombedarf bei rund 6.900 kWh.