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Heizlast raumweisegerechnet für Ihr HausKfW oder IFBwir rechnen beide Wege durchSchallnachweisAufstellort und NachbarfensterAlle sieben Bezirkedazu das nahe Umland
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Neues Einfamilienhaus aus hellem Klinker mit dunklem Satteldach, neben der Terrasse ein Außengerät auf einem Sockel
Wärmepumpe · Hamburg-Harburg

Wärmepumpe in Hamburg-Harburg: von Eißendorf bis Neugraben-Fischbek

In Hamburg-Harburg ersetzen wir vor allem Öl- und Gasheizungen durch Wärmepumpen. 14,8 % der Gebäude heizen hier mit Öl, mehr als in jedem anderen Bezirk, und nur 10,2 % mit Fernwärme.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir antworten innerhalb eines Werktags und stimmen den ersten Termin mit Ihnen ab. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

In Hamburg-Harburg ersetzen wir meist Öl- und Gasheizungen durch Luft-Wasser-Wärmepumpen, ein Wärmenetz steht selten zur Wahl. Beim Zensus 2022 hatten 14,8 % der Gebäude Heizöl, der höchste Wert der sieben Bezirke, und 10,2 % Fernwärme, der niedrigste. Für rund 82 % der Wohngebäude sieht das Zielszenario des Wärmeplans nach unserer Auswertung eine dezentrale Versorgung vor.

Der Bezirk hat 27.573 Wohngebäude (Stadtteil-Profile, Berichtsjahr 2024), und 33,6 % der Gebäude stammen aus den Jahren 1950 bis 1969. Im Süden und Westen kommt das Wasserschutzgebiet Süderelbmarsch/Harburger Berge dazu. In Zone III braucht jede Erdsonde eine Befreiung, auch wenn in der Potenzialkarte gute Werte stehen.

Warum steht Neugraben-Fischbek auf der Karte gut da, obwohl Zone III gilt?

Weil das Erdwärme-Potenzial die Schutzzone III offenbar nicht abzieht. Neugraben-Fischbek kommt nach unserer Auswertung auf rund 73 % Potenzial und liegt zugleich mit rund 100 % der Wohngebäude in Zone III, deshalb lesen wir beide Werte immer zusammen.

Stadtteil Wohngebäude in Zone III Erdwärme Luft
Neugraben-Fischbek rund 100 % rund 73 % rund 99 %
Hausbruch rund 99 % rund 78 % rund 99 %
Heimfeld rund 24 % rund 50 % rund 90 %
Eißendorf rund 18 % rund 70 % rund 98 %
Marmstorf – rund 53 % rund 99 %
Harburg – rund 8 % rund 77 %
Bezirk gesamt rund 39 % rund 58 % rund 96 %

Alle Werte sind unsere Auswertung der städtischen Geodaten und Durchschnitte, Erdwärme und Luft nennen den Anteil theoretisch versorgbarer Gebäude. Bei Marmstorf und dem Stadtteil Harburg nennt die Auswertung keinen Anteil in Zone III. Für das einzelne Grundstück gilt das nur als erster Hinweis.

Das Schutzgebiet besteht nach der Verordnung vom 17.08.1993 aus den Zonen II und III. In Zone II ist Erdwärme unzulässig. In Zone III verbietet sie die Verordnung, das Referat W 12 der BUKEA kann nach § 52 Wasserhaushaltsgesetz aber befreien, das gilt für Sonde und Kollektor gleichermaßen. Die Bohrung darf eine Firma nach DVGW W 120 ausführen, die wir einbinden.

Ob eine Befreiung erteilt wird, können wir nicht vorhersagen. Wir rechnen in Neugraben-Fischbek und Hausbruch deshalb zuerst mit dem Luftgerät, das nach unserer Auswertung für rund 99 % der Gebäude infrage kommt. Nur wenn am Haus wirklich kein Platz dafür ist, gehen wir mit der Sonde zur Behörde. Die übrigen Regeln stehen unter Erdwärmepumpe in Hamburg.

Neugraben-Fischbek: alte Siedlungen, Neubauten und ein Netz

Der Stadtteil hat 6.625 Wohngebäude und zwei sehr unterschiedliche Bestände. 31,7 % stammen aus den Jahren 1950 bis 1969, 21,3 % sind ab 2010 gebaut, mehr als in den anderen Harburger Stadtteilen auf dieser Seite. In der Spalte „Solar-/Geothermie, Wärmepumpen“ standen beim Zensus 3,6 % der Gebäude, im Bezirk 2,2 %.

Bei den jüngeren Häusern mit Gasheizung fehlt der Klimageschwindigkeitsbonus, weil die Heizung keine 20 Jahre läuft. Damit bleibt der Weg über 30 % KfW und 20 % IFB offen, soweit kein Einkommensbonus im Spiel ist. Das steht mit Rechnung unter IFB oder KfW. Einen IFB-Zuschuss für den Neubau selbst gibt es nicht.

Fernwärme hatten 17,7 % der Gebäude, das Zielszenario ordnet rund 21 % dem vorhandenen Netz zu. Das ist der höchste Netzanteil in der Tabelle unten, ein Blick ins Wärmeportal der Stadt lohnt sich also vor jedem Angebot. Am Falkengraben berührt der Stadtteil außerdem ein Überschwemmungsgebiet.

Außengerät auf Gummipuffern auf einem Betonfundament mit Kiesbett, gedämmte Rohre führen in die Klinkerwand

Was bringt der Wechsel von Öl auf Wärmepumpe in Marmstorf?

Im Beispiel unten sind es rund 1.640 € weniger im Jahr, dazu rechnerisch 12.880 € Zuschuss. Am meisten Öl gibt es in Marmstorf mit 24,1 %, und dort stammen 48,6 % der Gebäude aus den Jahren 1950 bis 1969.

Stadtteil Heizöl Gas Fernwärme Vorhandenes Netz, rund Gebäude 1950–1969
Marmstorf 24,1 % 58,3 % 12,7 % 9 % 48,6 %
Eißendorf 15,8 % 72,9 % 4,2 % 4 % 36,7 %
Hausbruch 14,1 % 67,0 % 13,1 % 8 % 26,4 %
Neugraben-Fischbek 13,8 % 61,5 % 17,7 % 21 % 31,7 %
Heimfeld 11,8 % 69,8 % 11,7 % 13 % 32,6 %
Harburg 5,9 % 82,9 % 4,9 % 9 % 39,9 %

Heizung und Baualter stammen aus dem Zensus vom 15.05.2022, das Netz aus unserer Auswertung des Zielszenarios. In Eißendorf ist die Lage besonders klar, denn nur rund 4 % der Wohngebäude liegen am vorhandenen Netz, und 4,2 % hatten Fernwärme.

Beispiel. Einfamilienhaus in Marmstorf aus den 1960er Jahren, selbst genutzt, kein Einkommensbonus, 2.000 Liter Öl im Jahr. Mit dem Teiler 300 des Bundesverbands Wärmepumpe ergibt das überschlägig rund 6,7 kW Heizlast, die wir danach raumweise nachrechnen. Angenommen werden 34.300 € Angebotssumme, eine Jahresarbeitszahl von 3,0, und der Antrag geht bis 31.01.2027 raus.

Posten Wert im Beispiel
Wärme aus 2.000 Litern Öl 18.000 kWh
Öl im Jahr, rund 169 € je 100 Liter (16.10.2026, schwankt täglich) 3.380 €
Heizstrom 6.000 kWh zu 29,0 ct (BDEW, 01.10.2026) 1.740 €
Weniger im Jahr, ohne Wartung rund 1.640 €
KfW, 46 % von 28.000 € 12.880 €
Rest von 34.300 € 21.420 €

Eine funktionstüchtige Ölheizung zählt für Selbstnutzer ohne Altersgrenze zum Klimageschwindigkeitsbonus. Bei Antrag vom 01.02. bis 31.07.2027 wären es 42 % von 27.250 €, also 11.445 €. Einen Zuschuss der IFB gibt es neben dem Bonus nicht.

Sicher ist das Ergebnis nicht. Braucht der Heizkreis einen hohen Vorlauf, fällt die Arbeitszahl, und müssen Heizkörper getauscht werden, steigen die Kosten. Zuerst prüfen wir deshalb den Vorlauf, wie unter Vorlauf und Heizkörper beschrieben, den vollständigen Vergleich finden Sie bei den Heizkosten.

Neuenfelde, Francop, Cranz, Moorburg: Was gilt an der Süderelbe?

Eine eigene Regel für die Wärmepumpe haben wir hier nicht gefunden, die Lage muss aber in die Planung. Nach unserer Auswertung lagen in Francop, Cranz und Moorburg rund 100 % der heutigen Wohngebäude in der 1962 überfluteten Fläche, in Neuenfelde rund 99 %. In Hausbruch sind es rund 29 %, in Heimfeld rund 7 %, in Neugraben-Fischbek rund 6 %. Eine heutige Gefahrenkarte ist das nicht, die Werte beschreiben ein historisches Ereignis.

Wie hoch das Gerät stehen muss, schreibt in Hamburg nach unserer Recherche keine Vorgabe fest. Für sturmflutgefährdete Gebiete hat die Stadt Merkblätter, die wir für den Standort heranziehen. Cranz berührt das Überschwemmungsgebiet der Este, und für den Estedeich gilt die Erhaltungsverordnung vom 06.03.2018, dort ist für das Außengerät eine Genehmigung erforderlich.

Im Stadtteil Harburg und in Heimfeld geht es oft ums Mehrfamilienhaus

Wo braucht es im Bezirk Harburg eine Genehmigung?

Eine Genehmigung braucht es in den Erhaltungsgebieten der Tabelle und bei jedem Baudenkmal. Außerhalb davon ist das Gerät an der Hauswand bis 2 m Höhe und 3 m Länge je Grenze verfahrensfrei. Die Zahlen zur Denkmalliste sind unsere gerundete Zählung der Einträge, keine amtliche Statistik.

Stadtteil Städtebauliche Erhaltungsverordnung Denkmalliste, Einträge Ensembles
Heimfeld Heimfeld, 31.07.2000 rund 110 rund 35
Neugraben-Fischbek Falkenberg-Siedlung, 03.05.1994; Fischbek, 27.06.1989 rund 50 rund 10
Marmstorf rund 10 wenige
Harburg Harburg, 06.07.1993
Cranz Estedeich, 06.03.2018

Im Erhaltungsgebiet geht der Antrag über das Bezirksamt, beim Denkmal ans Denkmalschutzamt, das spätestens zwei Monate nach vollständigen Unterlagen entscheidet. Wir klären vorab, was genehmigt werden muss, und nennen Ihnen die nötigen Unterlagen. Mehr dazu steht auf der Seite zur Genehmigung in Hamburg.

Wer prüft mein Angebot, bevor ich unterschreibe?

Die Energielotsen der Stadt prüfen Angebote kostenfrei, und ihre Ausstellung mit einer Wärmepumpe in Betrieb steht im ELBCAMPUS Harburg. Die Verbraucherzentrale Hamburg vergleicht schriftlich bis zu drei Angebote unentgeltlich. Sie hat mehr als 2.000 Angebote geprüft und Preisabweichungen bis 250 % gefunden (Meldung vom 24.09.2026).

Zum Einordnen hilft der Marktpreis. Eine Luft-Wasser-Anlage kostet laut Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 € (Stand 07/2026, Angebote aus Rheinland-Pfalz, für Hamburg gibt es keine eigene Statistik). Worauf es bei den Posten ankommt, steht unter Angebote vergleichen.

Was gilt jenseits der Harburger Grenzen?

Nach Norden schließt Hamburg-Mitte an, wo mit 32,2 % ein gut dreimal so hoher Anteil der Gebäude Fernwärme hat. In Hamburg-Bergedorf gibt es mit Curslack/Altengamme ein weiteres Schutzgebiet, das die Erdsonde ähnlich einschränkt.

Südlich und westlich beginnt Niedersachsen. In Seevetal und Buchholz in der Nordheide gelten die Bauordnung dieses Landes und andere Netzbetreiber, und auch in Stade gibt es keinen Zuschuss der IFB.

Unterlagen für den ersten Termin

Bei einer Ölheizung helfen uns die Tankrechnungen der letzten drei Jahre, bei Gas die Jahresabrechnungen. Dazu kommen das Baujahr, die Wohnfläche und der Stadtteil, damit wir Schutzgebiet und Erhaltungsverordnung gleich nachsehen können. Der erste Termin kostet nichts, und Sie bekommen innerhalb eines Werktags Antwort, ob über das Formular oder per Mail an kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de.

Häufige Fragen

Kann ich in Neugraben-Fischbek eine Erdsonde setzen lassen?

Nein, nicht ohne Befreiung. Nach unserer Auswertung liegen rund 100 % der Wohngebäude des Stadtteils in Zone III des Wasserschutzgebiets Süderelbmarsch/Harburger Berge. Die Verordnung verbietet dort Erdwärme, die BUKEA kann aber nach § 52 Wasserhaushaltsgesetz befreien.

Gilt der hohe Erdwärme-Wert für Hausbruch auch im Schutzgebiet?

Nein, darauf können Sie sich nicht verlassen. Rund 78 % Potenzial und rund 99 % der Wohngebäude in Zone III stehen in unserer Auswertung nebeneinander, das Schutzgebiet ist offenbar nicht abgezogen. Für die Planung lesen wir beide Werte zusammen.

Wie viel Zuschuss gibt es für den Austausch der Ölheizung in Marmstorf?

12.880 € sind es rechnerisch bei selbst genutztem Haus, Antrag bis 31.01.2027 und Kosten ab 28.000 €, ohne Einkommensbonus. Das sind 46 % der förderfähigen Kosten. Einen Zuschuss der IFB gibt es daneben nicht.

Wie viel günstiger heizt die Wärmepumpe gegenüber 2.000 Litern Öl?

1.640 € im Jahr beträgt der Abstand im Beispiel, gerundet und ohne Wartung. Gerechnet ist mit 3.380 € für das Öl und 1.740 € für 6.000 kWh Heizstrom bei einer Jahresarbeitszahl von 3,0. Der Ölpreis schwankt täglich, das Ergebnis also auch.

Liegt der Stadtteil Harburg in einem Ausbaugebiet für Wärmenetze?

Ja, das Zielszenario sieht für rund 57 % der Wohngebäude nach unserer Auswertung einen Netzausbau ab 2030 oder 2035 vor. Der Bericht zum Wärmeplan schlägt neue Wärmenetze für Harburg vor. Rechtlich verbindlich ist das für Eigentümer nicht.

Brauche ich am Estedeich in Cranz eine Genehmigung für das Außengerät?

Ja, für den Estedeich gilt eine Erhaltungsverordnung vom 06.03.2018, und in solchen Gebieten verlangt die Stadt eine Genehmigung. Die Anfrage läuft über das Bezirksamt. Cranz berührt außerdem das Überschwemmungsgebiet der Este, deshalb sehen wir uns den Standort vorher an.

Kann ich mir in Harburg eine laufende Wärmepumpe ansehen?

Ja, die Energielotsen der Stadt haben im ELBCAMPUS Harburg eine Ausstellung mit einer Wärmepumpe in Betrieb. Ihre Beratung ist kostenfrei, und sie prüfen auch Angebote. Das ist eine städtische Stelle, kein Betrieb, und wir raten ausdrücklich dazu.

Spielt die Flut von 1962 in Francop heute noch eine Rolle für die Wärmepumpe?

Nein, als Regel nicht, denn die Fläche von 1962 ist Geschichte und keine heutige Gefahrenkarte. Nach unserer Auswertung lagen dort rund 100 % der heutigen Wohngebäude darin. Für die Planung nehmen wir die heutigen Überschwemmungsgebiete und die Merkblätter der Stadt.

Fördert die IFB auch ein neu gebautes Haus in Neugraben-Fischbek?

Nein, Neubauten fördert die IFB nicht. Für ein bestehendes Haus mit Gasheizung, die keine 20 Jahre läuft, kann der Weg über 30 % KfW und 20 % IFB dagegen offenstehen, solange kein Einkommensbonus besteht.

Bekommt eine Eigentümergemeinschaft in Heimfeld den Zuschuss der IFB?

Ja, für Wohneinheiten ohne Bonusanspruch und nur gemeinschaftlich, den Antrag stellt die Hausverwaltung. Höchstens 100.000 € sind es je Mehrfamilienhaus. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht, die IFB fördert im Rahmen ihrer Haushaltsmittel.

Hände mit Grundrissplan, Zollstock und Bleistift auf einem Esstisch aus Eiche, daneben eine Tasse Kaffee
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