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Backsteinhaus hinter einem grünen Deich mit Schafen, an der Hauswand ein Außengerät auf einer gemauerten Plattform
Wärmepumpe · Hamburg-Mitte

Wärmepumpe in Hamburg-Mitte: von Horn bis Finkenwerder

In Hamburg-Mitte planen wir Wärmepumpen vor allem in Wilhelmsburg, Billstedt und Finkenwerder. Im Bezirk heizen 32,2 % der Gebäude mit Fernwärme, in Wilhelmsburg 12,9 %.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir antworten innerhalb eines Werktags und stimmen den ersten Termin mit Ihnen ab. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

In Hamburg-Mitte klären wir zuerst, ob Ihr Haus am Fernwärmenetz liegt, denn im Bezirk heizen 32,2 % der Gebäude damit. Hier stehen nur 8,5 % der Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (Stadtteil-Profile, Berichtsjahr 2024), der niedrigste Wert aller Bezirke. Im Zentrum ist die einzelne Wärmepumpe deshalb selten die erste Wahl.

Anders ist es südlich der Elbe und im Osten. In Wilhelmsburg heizen 12,9 % der Gebäude mit Fernwärme, in Finkenwerder 3,5 %, und in Billstedt stehen 6.469 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Dort bauen wir Wärmepumpen ein, dort kommen aber auch die Sturmflutgeschichte in Wilhelmsburg und Finkenwerder und das Wasserschutzgebiet in Billstedt zur Sprache.

Lohnt sich im Zentrum überhaupt eine eigene Wärmepumpe?

Meist liegt das Netz näher, und viele Häuser lassen sich rechnerisch gar nicht mit Außenluft versorgen. Nach unserer Auswertung beträgt das Luftpotenzial in der Neustadt im Schnitt 30 %, in St. Georg 33 % und auf St. Pauli 34 %. Horn liegt mit 86 % deutlich höher, hat aber zugleich 57 % der Wohngebäude im Gebiet mit vorhandenem Netz, und 57,1 % der Gebäude heizen dort mit Fernwärme. In Hamm sind es 67,2 %, in St. Georg 65,9 %, und in Hamm stehen nur 0,8 % der Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern.

Stadtteil Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern Fernwärme, Gebäude Vorhandenes Netz, Wohngebäude Luftpotenzial im Schnitt
Billstedt 19,7 % 22,6 % 22 % 97 %
Wilhelmsburg 13,8 % 12,9 % 8 % 94 %
Finkenwerder 32,0 %, gemeinsam mit Waltershof 3,5 % 0 % 96 %
Bezirk Hamburg-Mitte 8,5 % 32,2 % 33 % 87 %

Quellen: Stadtteil-Profile 2024 und Zensus 2022 der Statistik Nord; Netz und Potenzial nach unserer Auswertung der Geodienste der Stadt, Abruf 05.11.2026. In der Spalte „Solar-/Geothermie, Wärmepumpen“ des Zensus steht der Bezirk mit 0,9 % am Ende aller Bezirke.

Beim Stadtnetz nennen die Hamburger Energiewerke für einen Neuvertrag 2026 einen Arbeitspreis von 9,907 ct/kWh und einen Grundpreis von 17,672 € je l/h im Jahr, jeweils brutto. Der Baukostenzuschuss bis 1.000 l/h beträgt 11.305 €, der Hausanschlussbeitrag kommt hinzu. Ein Zwang entsteht aus dem Netz nicht, der Wärmeplan ist für Eigentümer rechtlich unverbindlich.

Was bedeutet die Sturmflut von 1962 für das Außengerät in Wilhelmsburg?

Eine Hamburger Vorgabe zur Aufstellhöhe von Außengeräten haben wir nicht gefunden, deshalb nennen wir auch keine feste Höhe. Nach unserer Auswertung lagen 1962 in Wilhelmsburg 95 % der heutigen Wohngebäude in der überfluteten Fläche, das sind 4.112, in Finkenwerder 79 %.

Diese Fläche beschreibt, was damals geschah, und ist keine Gefahrenkarte für heute. Eine öffentliche Hochwasserschutzlinie von 103 km schützt die Stadt, und für alle sturmflutgefährdeten Gebiete gibt es Merkblätter der Stadt. Wir sehen vor dem Angebot nach, was für Ihre Straße dort steht.

Am Haus folgen daraus ein paar schlichte Planungsentscheidungen. Speicher, Regelung und Elektrik setzen wir nach Möglichkeit nicht an den tiefsten Punkt des Kellers, und wo ein Keller schon einmal Wasser hatte, kommt die Inneneinheit weiter nach oben. Das Außengerät kommt ohnehin auf ein Fundament, das im Angebot als eigener Posten steht, Median 1.399 €, Spanne 298 bis 3.570 € (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz).

Für neue Ölheizungen ist die Rechtslage strenger. In festgesetzten Überschwemmungsgebieten sind neue Heizölanlagen nach § 78c WHG verboten, Ausnahmen sind möglich, und in Risikogebieten gelten Einschränkungen; zu Wärmepumpen enthält die Vorschrift nichts. Wer heute mit Öl heizt, sollte das beim Tausch wissen, in Wilhelmsburg sind das 9,3 % der Gebäude, in Finkenwerder 11,4 %.

Baustelle in einer Wohnstraße mit zwei dick gedämmten Fernwärmerohren im Graben, Absperrgitter und Klinkerhäuser

In welchen Häusern in Wilhelmsburg passt eine Wärmepumpe?

Finkenwerder hat praktisch kein Wärmenetz

Wer dort die Gasheizung ablöst, plant fast immer dezentral, nach unserer Auswertung sind es 95 % der Wohngebäude. Gas liegt mit 81,0 % der Gebäude über Wilhelmsburg mit 72,3 % und Billstedt mit 65,3 %. Das Luftpotenzial liegt im Schnitt bei 96 %, Erdwärme nur bei 45 %. Das Stadtteil-Profil führt Finkenwerder gemeinsam mit Waltershof, zusammen 2.345 Wohngebäude mit 5.916 Wohnungen.

Baulich braucht es hier mehr Vorsicht. Mit 46,0 % ist fast die Hälfte der Gebäude vor 1950 entstanden, die Erhaltungsverordnung Finkenwerder gilt seit dem 28.05.1991, und auf der Denkmalliste stehen nach unserer Zählung 109 Einträge, darunter 4 Fischerhäuser. Im Gebiet der Verordnung ist für die Wärmepumpe eine Genehmigung erforderlich, die Grundregeln stehen im Ratgeber.

In Billstedt zählt die Zone III des Wasserschutzgebiets

Nach unserer Auswertung stehen 31 % der Wohngebäude in Billstedt in Zone III des Wasserschutzgebiets Billstedt, Verordnung vom 19.12.2000. Dort ist Erdwärme nur mit Befreiung möglich, deshalb bleibt die Luft-Wasser-Wärmepumpe auch hier der häufigere Weg.

In Billstedt stehen mehr Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern als in Wilhelmsburg und Finkenwerder zusammen. Von 8.431 Wohngebäuden haben 38,8 % ihr Baujahr zwischen 1950 und 1969, 27,1 % zwischen 1970 und 1989. In der Zensus-Spalte „Solar-/Geothermie, Wärmepumpen“ stand Billstedt 2022 bei 1,0 %.

Das Erdwärmepotenzial von im Schnitt 65 % sollten Sie in Billstedt mit Vorsicht lesen, weil die Zone III darin offenbar nicht abgezogen ist. Für den Spökelbargring und die Billstedter Hauptstraße gilt außerdem eine Erhaltungsverordnung vom 01.08.2016.

Welche Regeln gelten für Mehrfamilienhaus, Vermietung und WEG?

Bei 157.362 Wohnungen in 24.994 Wohngebäuden geht es im Bezirk meist um Häuser mit mehreren Parteien, im Schnitt mit 65,5 m² je Wohnung. Hier zählen andere Zahlen als beim Einfamilienhaus. Die Einzelheiten stehen beim Mehrfamilienhaus, die wichtigsten Regeln stehen in der Tabelle.

Fall Regel Quelle, Stand
Vermietete Wohneinheit, KfW 30 %, keine Boni KfW 458, 2026
Zwei Wohneinheiten, 41.000 € Kosten 12.300 € Grund, 3.280 € Klimabonus, zusammen 15.580 € Beispiel der KfW
IFB je Mehrfamilienhaus 20 %, höchstens 100.000 € IFB Hamburg, 2026
WEG bei der IFB nur ohne Bonusanspruch, gemeinschaftlich, über die Hausverwaltung IFB Hamburg, 2026
Modell 6 Wohnungen, 420 m² Luft-Wasser 47.000 €, Sole-Wasser 78.000 € Prognos 2022 über Borderstep
Mieterhöhung 10 %, höchstens 0,50 €/m² in 6 Jahren; voll nur mit Jahresarbeitszahl mindestens 2,5 §§ 559e, 559f BGB

In Horn und Hamm gelten Erhaltungsverordnungen vom 18.01.2021, in Horn steht zudem die Wohnanlage Horner Geest von 1959 bis 1962 auf der Denkmalliste. Stadtweit gibt es außerdem 16 Gebiete mit Sozialer Erhaltungsverordnung, in denen bauliche Vorhaben genehmigungspflichtig sind. Ausdrücklich genannt ist die Wärmepumpe in den Unterlagen nicht, also fragen Sie beim Bezirk nach.

Kann die Rechnung im Reihenhaus schlecht ausgehen?

Ja, in unserem Rechenbeispiel schrumpft der Vorteil gegenüber Gas auf rund 80 € im Jahr, wenn die Jahresarbeitszahl niedrig und der Strom teuer ist. Gemeint ist die Wärmemenge, die im Jahresmittel aus einer Kilowattstunde Strom entsteht.

Beispiel. Reihenhaus in Wilhelmsburg, 20.000 kWh Gas im Jahr bei 13,83 ct/kWh, 90 % Kesselnutzung als Annahme, also 18.000 kWh Wärme. Strom 29,0 ct/kWh als Heizstrom oder 38,9 ct/kWh als Haushaltsstrom, Stand jeweils 01.10.2026. Ohne Wartung.

Kosten im Jahr Gegenüber Gas
Gasheizung 2.770 €
Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl 3,4, Heizstrom, 5.300 kWh 1.540 € rund 1.230 € weniger
Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl 2,6, Haushaltsstrom, 6.900 kWh 2.690 € rund 80 € weniger

Die 2,6 ist der untere Rand aus dem Feldtest des Fraunhofer ISE, die 3,4 das Mittel, jeweils bei Außenluftanlagen. In einem Reihenhaus mit hohem Vorlauf und ohne eigenen Tarif steht die Wärmepumpe also nicht automatisch besser da. Die Anschaffung ist hier noch nicht gerechnet, den Marktpreis finden Sie unter Kosten.

Wie es an den Rändern des Bezirks weitergeht

Hamburg-Mitte grenzt an alle anderen Bezirke, und in jedem liegen die Schwerpunkte anders. In Hamburg-Altona stehen Erhaltungsgebiete und Elbvororte im Vordergrund, in Hamburg-Eimsbüttel das Wasserschutzgebiet Eidelstedt/Stellingen.

Nördlich schließt Hamburg-Nord mit dichten Fernwärmequartieren an, östlich Hamburg-Wandsbek. Südlich der Elbe und im Südosten geht es in Hamburg-Harburg und Hamburg-Bergedorf weiter.

Was Sie uns vorab schicken können

Für den ersten Termin, der nichts kostet, helfen uns die letzte Heizkostenabrechnung, das Baujahr und eine kurze Angabe, ob Sie selbst wohnen oder vermieten. Bei Mehrfamilienhäusern nennen Sie bitte auch die Hausverwaltung. Sie erreichen uns über das Formular oder unter kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de, Antwort innerhalb eines Werktags.

Häufige Fragen

Lohnt sich in der Neustadt oder auf St. Pauli eine eigene Wärmepumpe?

30 % in der Neustadt und 34 % auf St. Pauli beträgt das Luftpotenzial im Schnitt nach unserer Auswertung. Für viele Häuser dort ist eine Außenluftanlage also rechnerisch nicht möglich, der Vergleich mit dem Netz kommt deshalb zuerst.

Gibt es in Wilhelmsburg eine Vorschrift, wie hoch das Außengerät stehen muss?

Nein. Eine Hamburger Vorgabe zur Aufstellhöhe haben wir nicht gefunden. Wir besprechen Standort und Fundament trotzdem am Haus, weil die Stadt für sturmflutgefährdete Gebiete Merkblätter bereithält.

Lässt sich aus der Flutfläche von 1962 ablesen, wie gefährdet mein Haus heute ist?

Nein. Die Fläche beschreibt ein historisches Ereignis und ist keine heutige Gefahrenkarte. Den heutigen Stand finden Sie in den Merkblättern der Stadt für sturmflutgefährdete Gebiete.

Hat Finkenwerder Fernwärme?

3,5 % der Gebäude heizen dort mit Fernwärme, Zensus 2022. Nach unserer Auswertung liegt der Anteil der Wohngebäude im Gebiet mit vorhandenem Netz bei 0 %, 95 % sind für die dezentrale Versorgung vorgesehen.

Darf ich in Billstedt eine Erdsonde setzen?

31 % der Wohngebäude in Billstedt stehen nach unserer Auswertung in Zone III des dortigen Wasserschutzgebiets. Dort geht es nur mit einer Befreiung. Auch im übrigen Stadtteil muss die Bohrung bei der BUKEA erlaubt werden.

Muss ich in Hamm an die Fernwärme, wenn das Netz vor dem Haus liegt?

Nein. Aus dem Wärmeplan ergibt sich kein Anschlusszwang, er ist für Eigentümer rechtlich unverbindlich. In Hamm heizen allerdings schon 67,2 % der Gebäude mit Fernwärme, ein Vergleich beider Wege lohnt sich also.

Bekomme ich als Vermieter in Hamm die KfW-Boni?

Nein. Für eine vermietete Wohneinheit zahlt die KfW 30 % ohne Boni. Dafür kann die IFB hinzukommen, mit 20 % und höchstens 9.000 € je Wohneinheit, im Rahmen der Haushaltsmittel.

Kann eine Wohnungseigentümergemeinschaft in Wilhelmsburg den IFB-Zuschuss beantragen?

Ja, aber nur gemeinschaftlich, für Wohneinheiten ohne Bonusanspruch und über die Hausverwaltung. Den Antrag stellt die Hausverwaltung vor Beginn der Maßnahme, die Fachunternehmererklärung erstellen wir.

Rechnet sich eine Wärmepumpe im Reihenhaus in Wilhelmsburg immer?

Nein. Bei einer Jahresarbeitszahl von 2,6 und normalem Haushaltsstrom bleiben im Beispiel nur rund 80 € im Jahr gegenüber Gas übrig. Rechnet man mit 3,4 und Heizstrom, liegt der Vorteil bei rund 1.230 €. Der Unterschied hängt an Vorlauftemperatur und Tarif.

Was kostet eine Wärmepumpe für ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen?

47.000 € für Luft-Wasser und 78.000 € für Sole-Wasser nennt ein Modell von Prognos aus dem Jahr 2022 für 6 Wohnungen und 420 m². Das ist ein Rechenmodell und kein Angebot, die Spanne im Bestand ist groß.

Hände mit Grundrissplan, Zollstock und Bleistift auf einem Esstisch aus Eiche, daneben eine Tasse Kaffee
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihre Wärmepumpe in Hamburg-Mitte

Schreiben Sie uns kurz, um welches Haus es geht und womit Sie heute heizen. Wir sagen, welche Anlage passt und welcher Förderweg sich rechnet — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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