Was bleibt vom Angebot nach dem KfW-Zuschuss?
Bei einem Antrag bis 31.01.2027 und Kosten ab 28.000 Euro liegt der Zuschuss rechnerisch zwischen 8.400 und 22.400 Euro. Die KfW nennt selbst keine Euro-Summen, die Beträge sind unsere Rechnung und keine Zusage.
| Ihre Lage |
Fördersatz |
Zuschuss rechnerisch |
| Vermietet, oder selbst bewohnt mit Gasheizung unter 20 Jahren |
30 % |
8.400 € |
| Selbst bewohnt, Gasheizung mindestens 20 Jahre in Betrieb |
46 % |
12.880 € |
| Wie zuvor, Haushaltseinkommen 30.001 bis 40.000 € |
70 % |
19.600 € |
| Wie zuvor, Haushaltseinkommen bis 30.000 € |
80 % |
22.400 € |
Die Hamburger Landesförderung gilt nur für Häuser in Hamburg und kommt in Norderstedt nicht dazu. Für das erste Quartal 2027 nennt die Richtlinie neue Sätze, der Starttag steht nicht fest; die Einzelheiten der Bundesförderung stehen bei der Förderung.
Einen Heizungszuschuss der Stadt selbst kennen wir nicht. Das Programm Wärmeschutz Gebäudebestand fördert die Gebäudehülle und die Energieberatung, für selbst bewohnte Häuser mit bis zu 4 Wohneinheiten und Baujahr vor 1994. Der Eintrag der Stadt zum Zuschuss für neue Heizanlagen beschreibt die Bundesförderung.
Beispiel. Einfamilienhaus in Norderstedt, Baujahr 1968, selbst bewohnt, Gasheizung 25 Jahre alt, 20.000 kWh Gas im Jahr, Angebot 34.300 Euro. Die KfW rechnet mit 46 % von 28.000 Euro, das sind 12.880 Euro, und es bleiben 21.420 Euro.
Bei 90 % Kesselnutzung ergibt das Gas 18.000 kWh Wärme und kostet 2.770 Euro im Jahr (13,83 Cent je Kilowattstunde, BDEW, 01.10.2026). Mit Jahresarbeitszahl 3,4 braucht die Wärmepumpe 5.300 kWh Heizstrom zu 29,0 Cent für 1.540 Euro, das sind rund 1.230 Euro weniger, Wartung nicht gerechnet. Schafft die Anlage nur 2,6 und läuft mit normalem Haushaltsstrom zu 38,9 Cent, sind es 6.900 kWh und 2.690 Euro, und der Vorteil schrumpft auf rund 80 Euro.