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Reetgedecktes Fachwerkhaus in flacher Marschlandschaft mit Obstbäumen und Graben, hinten ein Außengerät auf einem Sockel
Wärmepumpe · Hamburg-Bergedorf

Wärmepumpe in Hamburg-Bergedorf: von den Vierlanden bis Lohbrügge

In Hamburg-Bergedorf bauen wir vor allem Luft-Wasser-Wärmepumpen. In Curslack liegen nach unserer Auswertung rund 97 % der Wohngebäude in Wasserschutzzone III, Erdwärme braucht dort eine Befreiung.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

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Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir antworten innerhalb eines Werktags und stimmen den ersten Termin mit Ihnen ab. Der kostet nichts.

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In Bergedorf fällt die Wahl der Wärmequelle oft schon beim Blick auf das Wasserschutzgebiet. In Curslack liegen nach unserer Auswertung rund 97 % der Wohngebäude in Zone III des Gebiets Curslack/Altengamme, in Altengamme rund 92 %. Eine Erdsonde geht dort nur mit Befreiung, deshalb planen wir in den Vier- und Marschlanden in der Regel mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Der Bezirk hat 22.667 Wohngebäude (Stadtteil-Profile, Berichtsjahr 2024), und viele sind recht jung. Beim Zensus 2022 stammten 25,8 % der Gebäude aus den Jahren 1990 bis 2009, das ist die größte Baualtersgruppe im Bezirk vor 24,0 % von vor 1950. Für die Planung unterscheiden wir vier Lagen:

  • Vier- und Marschlande: Hier stehen vor allem Einzelhäuser, teils im Schutzgebiet oder auf der Denkmalliste.
  • Stadtteil Bergedorf: Im Villengebiet und am Serrahn gelten Erhaltungsverordnungen.
  • Lohbrügge: Wir prüfen zuerst den Anschluss an das Wärmenetz.
  • Neuallermöhe: Das Alter der Gasheizung entscheidet über den Förderweg.

Darf ich in Curslack oder Altengamme für Erdwärme bohren?

Nur mit Befreiung. Das Wasserschutzgebiet besteht nach der Verordnung vom 10.06.1997 aus den Zonen II und III. In Zone II ist Erdwärme unzulässig, in Zone III verbietet sie die Verordnung, die BUKEA kann nach § 52 Wasserhaushaltsgesetz aber befreien.

Auch ein Kollektor braucht im Schutzgebiet eine Befreiung, und rund um Trinkwasser- und Notbrunnen ist im Umkreis von 100 m nichts davon zulässig. Zuständig ist das Referat W 12 der BUKEA. Eine Zusage können wir dazu nicht geben, und wir planen auch nicht darauf hin, solange ein Außengerät möglich ist.

Stadtteil Wohngebäude in Zone III Erdwärme Luft Für dezentrale Versorgung vorgesehen
Curslack rund 97 % rund 6 % rund 100 % rund 100 %
Altengamme rund 92 % rund 22 % rund 100 % rund 100 %
Neuengamme – rund 31 % rund 100 % rund 99 %
Ochsenwerder – rund 38 % rund 100 % rund 99 %
Kirchwerder – rund 44 % rund 100 % rund 97 %
Bergedorf rund 4 % rund 21 % rund 94 % rund 86 %
Lohbrügge – rund 48 % rund 98 % rund 53 %
Neuallermöhe – rund 2 % rund 95 % rund 67 %
Bezirk gesamt rund 9 % rund 32 % rund 97 % rund 81 %

Alle Werte sind unsere Auswertung der städtischen Geodaten und Durchschnitte, die Spalten Erdwärme und Luft nennen den Anteil theoretisch versorgbarer Gebäude. Der Strich steht für Stadtteile, in denen die Auswertung keinen Anteil in Zone III nennt.

Mit rund 32 % hat Bergedorf den niedrigsten Erdwärme-Wert der sieben Bezirke. Woran das liegt, geht aus den Kartendaten nicht hervor. Auch Neuallermöhe kommt nur auf rund 2 %, obwohl die Auswertung dort kein Schutzgebiet ausweist.

Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe über einen Brunnen hilft hier in der Regel nicht weiter. Die BUKEA nennt die Genehmigungsfähigkeit in Hamburg „sehr eingeschränkt“, wegen des hohen Eisengehalts droht außerdem Verockerung. Die Regeln für Sonde und Kollektor stehen ausführlich unter Erdwärmepumpe in Hamburg.

In den Vier- und Marschlanden bleibt meist die Luft-Wasser-Wärmepumpe

Für Luft kommen in den fünf Stadtteilen nach unserer Auswertung rund 100 % der Gebäude infrage, und das vorhandene Wärmenetz spielt im Zielszenario keine Rolle. Gas hat hier mit bis zu 81,7 % den größten Anteil, Öl liegt bei 5,7 bis 10,9 %.

Stadtteil Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern Fläche je Wohnung Gebäude vor 1950 Gas Spalte „Solar-/Geothermie, Wärmepumpen“
Curslack 60,3 % 105,1 m² 29,1 % 81,7 % 5,4 %
Altengamme 73,0 % 111,5 m² 39,0 % 81,1 % 5,2 %
Neuengamme 70,5 % 109,1 m² 34,9 % 76,8 % 4,4 %
Kirchwerder 68,1 % 107,0 m² 29,7 % 77,0 % 4,9 %
Ochsenwerder 65,8 % 110,6 m² 32,2 % 77,9 % 5,2 %

Quellen sind die Stadtteil-Profile (Berichtsjahr 2024) und der Zensus vom 15.05.2022. In Reitbrook, Tatenberg, Spadenland, Billwerder, Moorfleet und Allermöhe prüfen wir das am einzelnen Haus.

An frei stehenden Häusern ist der Schall meist leichter zu lösen als in der Reihe, trotzdem sehen wir die Gebietsart nach. Wo der Bebauungsplan ein Dorfgebiet festsetzt, gelten nach TA Lärm nachts 45 dB(A), im reinen Wohngebiet 35 dB(A). Ein Gerät mit 55 dB Schallleistung braucht laut LAI-Leitfaden im Dorfgebiet 1,9 m zum Nachbarfenster, im reinen Wohngebiet 7,6 m.

Wer das Gerät lieber weiter weg vom Haus im Garten aufstellen will, verlässt nach unserer fachlichen Lesart die Regel für die Hauswand. Dann gelten die Abstandsflächen normal, und wir klären das vorab beim Bezirksamt. Maße und Abstände stehen auf der Seite zum Aufstellort.

Kate und Hofanlage: Was gilt auf den alten Höfen?

Steht das Gebäude in der Denkmalliste, ist eine Genehmigung erforderlich, in vielen Fällen ist sie aber erreichbar. Das Denkmalschutzamt nennt Wärmepumpen in der weit überwiegenden Zahl der Fälle genehmigungsfähig. Der Regelfall ist ein nicht einsehbares Gerät ohne wesentlichen Eingriff in die Substanz.

Stadtteil Einträge Baudenkmal Ensembles Darunter
Kirchwerder rund 90 rund 30 Katen und Hofanlagen
Neuengamme rund 70 rund 30 Katen
Altengamme rund 70 rund 10 Katen und Hofanlagen, etwa die ehemalige Bischofshufe (17. Jahrhundert) und die Hofanlage Horster Damm 319
Curslack rund 60 rund 15 Katen

Die Zahlen sind unsere gerundete Zählung der Einträge im städtischen Dienst, keine amtliche Statistik. Auf einer Hofanlage gibt es oft ein Nebengebäude, hinter dem das Außengerät von der Straße aus nicht zu sehen ist. Mehr Aufwand macht die Leitung, die dann durch den Hof und durch alte Wände muss, deshalb legen wir ihren Weg im Antrag gleich mit fest. Entschieden wird spätestens zwei Monate nach vollständigen Unterlagen.

Bei alten Häusern ist die Vorlauftemperatur die eigentliche Frage. Ein Beispielgerät mit 9 kW schafft laut Datenblatt bei −7 °C Außenluft einen COP von 2,63 mit 35 °C Vorlauf und von 1,80 mit 55 °C. Der COP ist das Verhältnis von Wärme zu Strom in diesem Moment. Die Norm-Außentemperatur für die Auslegung lesen wir je Postleitzahl aus der Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe, in unserer Stichprobe liegen die Hamburger Werte zwischen −8,2 und −9,8 °C.

Wo Räume auch bei 55 °C nicht warm werden und im Denkmal keine größeren Heizkörper möglich sind, rechnen wir eine Hybridheizung mit. Der Verband hält sie nur in wenigen Fällen für nötig, ein denkmalgeschütztes Haus kann einer davon sein.

Rechnet sich die Wärmepumpe im alten Haus in Altengamme?

Das hängt fast ganz an der Arbeitszahl und kann knapp ausgehen. Im Feldtest des Fraunhofer ISE lagen Luft-Wärmepumpen im Bestand zwischen 2,6 und 4,9, im Mittel bei 3,4. Der Winter im Test war mild, und unsanierte Häuser wurden nicht gesondert ausgewertet.

Beispiel. Haus in Altengamme von vor 1950, selbst genutzt, Gasheizung, 20.000 kWh Gas im Jahr. Angenommen werden 90 % Kesselnutzung und die BDEW-Preise vom 01.10.2026, ohne Wartung.

Gas Wärmepumpe, gute Arbeitszahl 3,4 Wärmepumpe, schwache Arbeitszahl 2,6
Verbrauch im Jahr 20.000 kWh Gas 5.300 kWh Strom 6.900 kWh Strom
Preis 13,83 ct/kWh 29,0 ct/kWh Heizstrom 38,9 ct/kWh Strom
Kosten im Jahr 2.770 € 1.540 € 2.690 €
Gegenüber Gas rund 1.230 € weniger rund 80 € weniger

Im schwachen Fall rechnet sich die Anlage über den Betrieb kaum. Dazu kommen im Altbau laut ADAC oft 5.000 bis 20.000 € Zusatzkosten (Stand 25.09.2026), etwa für Heizkörper. Der Marktpreis für Luft-Wasser liegt laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bei 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 € (Angebote aus Rheinland-Pfalz, Stand 07/2026).

Läuft die Gasheizung seit mindestens 20 Jahren, sind es ohne Einkommensbonus rechnerisch 12.880 € Zuschuss, bei Antrag bis 31.01.2027 und Kosten ab 28.000 €. Bevor Sie sich entscheiden, machen wir den Heizkörpertest, und wenn der Vorlauf zu hoch bleibt, sagen wir das.

Was heißt die Lage an Elbe und Bille für den Aufstellort?

Eine Hamburger Vorgabe zur Aufstellhöhe haben wir nicht gefunden, geplant werden muss die Lage trotzdem. Curslack berührt das Überschwemmungsgebiet der Dove-Elbe, Neuengamme das der Dove- und Gose-Elbe, Lohbrügge das der Mittleren Bille. Für sturmflutgefährdete Gebiete gibt die Stadt eigene Merkblätter heraus.

Von der Flut 1962 waren nach unserer Auswertung rund 100 % der Wohngebäude im heutigen Neuallermöhe betroffen, in Kirchwerder und Ochsenwerder rund 6 %, im Stadtteil Bergedorf rund 5 %. Das ist Geschichte und keine Gefahrenkarte. Sockel, Standort und Elektrik legen wir für jedes Grundstück einzeln fest.

In Lohbrügge fragen wir zuerst nach dem Wärmenetz

Das Zielszenario ordnet rund 43 % der Wohngebäude dem vorhandenen Netz zu und nur rund 53 % der dezentralen Versorgung, beim Zensus hatten 37,9 % Fernwärme. Im Vergleich der Bergedorfer Stadtteile ist das der höchste Wert. Im größeren Mietshaus mit Netz in der Straße liegt der Anschluss dann meist näher als eine eigene Wärmepumpe.

Anders sieht es beim kleinen Haus aus. 43,2 % der Gebäude stammen aus den Jahren 1950 bis 1969, 21,1 % der Wohnungen liegen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Kleine Gebäude werden im Netzgebiet in der Regel nicht angeschlossen. Die Karte dazu ist das Wärmeportal, den Vergleich rechnen wir unter Wärmeplanung und Fernwärme.

In Neuallermöhe bestimmt das Alter der Gasheizung den Förderweg

Mit 67,3 % aus den Jahren 1990 bis 2009 ist Neuallermöhe der jüngste Teil des Bezirks, und Gasheizungen aus dieser Zeit liegen oft nahe an der Grenze von 20 Jahren. Ist die Heizung mindestens 20 Jahre vor dem Antrag in Betrieb gegangen, gibt es für Selbstnutzer den Klimageschwindigkeitsbonus und damit keinen Zuschuss der IFB. Bei jüngerer Heizung bleiben 30 % von der KfW und 20 % von der IFB, und dieser Weg bringt bei gleichen Kosten rechnerisch mehr als 46 %.

Bei 34.300 € Kosten sind es rechnerisch 12.880 € auf dem einen und 15.260 € auf dem anderen Weg, das Jahr der Inbetriebnahme lohnt also den Blick. Wer einen Einkommensbonus hat, klärt vorab mit der IFB, was gilt, die Rechnung steht unter IFB oder KfW. Für Luft kommen rund 95 % der Gebäude infrage, für Erdwärme rund 2 %, und 29,3 % hatten 2022 schon Fernwärme.

Backsteinhaus hinter einem grünen Deich mit Schafen, an der Hauswand ein Außengerät auf einer gemauerten Plattform

Villengebiet und Serrahn: Wo im Stadtteil Bergedorf eine Genehmigung nötig ist

Im Bergedorfer Villengebiet gilt die Erhaltungsverordnung vom 24.12.2000, für Hafen und Serrahn die vom 29.01.2019, dort ist eine Genehmigung erforderlich. Hinzu kommen nach unserer Zählung rund 330 Einträge in der Denkmalliste und rund 80 Ensembles, darunter rund 40 Villen. Ein Gerät im Vorgarten einer Villa schlagen wir in diesen Lagen nur vor, wenn sonst kein Platz ist, die Regeln dazu stehen unter Wärmepumpe im Vorgarten.

Der Stadtteil ist der älteste Teil des Bezirks, 39,5 % der Gebäude stammen von vor 1950, und 79,1 % heizen mit Gas. Für Bergedorf-Süd schlägt der Bericht zum Wärmeplan neue Wärmenetze vor. Wer dort wohnt, sieht vor dem Vertrag ins Wärmeportal, auch wenn der Plan für Eigentümer unverbindlich bleibt.

Wie sieht es in den Nachbarbezirken aus?

Billstedt in Hamburg-Mitte hat ein eigenes Schutzgebiet mit Zone III. Das gilt auch für den Süden von Hamburg-Harburg, und in Hamburg-Wandsbek liegt das Erdwärme-Potenzial mit rund 72 % deutlich höher. Reinbek liegt schon in Schleswig-Holstein, Seevetal in Niedersachsen. Dort gibt es keinen Zuschuss der IFB, und es gelten die Bauordnungen dieser Länder.

Womit wir in Bergedorf anfangen

Schreiben Sie uns den Stadtteil und, wenn Sie es wissen, ob das Haus in der Denkmalliste oder im Schutzgebiet liegt. Dazu brauchen wir den Gasverbrauch der letzten Jahre, das Jahr, in dem die Heizung in Betrieb ging, und ein Foto des Heizungsraums. Der erste Termin kostet nichts. Das Formular ist der kürzeste Weg, sonst erreichen Sie uns unter kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de, wir antworten innerhalb eines Werktags.

Häufige Fragen

Ist in Curslack eine Erdsonde erlaubt?

Nein, nicht ohne Befreiung. Nach unserer Auswertung liegen rund 97 % der Wohngebäude in Curslack in Zone III des Wasserschutzgebiets Curslack/Altengamme. In Zone II ist Erdwärme ganz unzulässig. Über eine Befreiung in Zone III entscheidet die BUKEA.

Gibt es in Altengamme ein Wärmenetz für Wohnhäuser?

Nein, das Zielszenario des Wärmeplans ordnet dort nach unserer Auswertung kein Wohngebäude dem vorhandenen Netz zu. Beim Zensus 2022 hatten 3,2 % der Gebäude Fernwärme und 81,1 % Gas. Für die meisten Häuser bleibt die Heizung also im eigenen Haus.

Darf an eine denkmalgeschützte Kate in Kirchwerder eine Wärmepumpe?

Ja, mit Genehmigung. Das Denkmalschutzamt nennt solche Anlagen in der weit überwiegenden Zahl der Fälle genehmigungsfähig, im Regelfall dann, wenn das Gerät nicht einsehbar ist und die Substanz nicht wesentlich berührt wird. Spätestens zwei Monate nach vollständigen Unterlagen fällt die Entscheidung.

Muss das Außengerät in Neuengamme wegen Hochwasser höher stehen?

Nein, eine Hamburger Vorgabe zur Aufstellhöhe haben wir nicht gefunden. Der Stadtteil berührt trotzdem die Überschwemmungsgebiete an Dove- und Gose-Elbe. Deshalb legen wir Sockel und Standort für jedes Grundstück einzeln fest und ziehen die Merkblätter der Stadt heran.

Sagt die Flut von 1962 etwas über mein Haus in Neuallermöhe aus?

Nein, die Fläche von 1962 ist ein historisches Ereignis und keine heutige Gefahrenkarte. Nach unserer Auswertung lag der heutige Stadtteil vollständig darin. Für die Planung zählen die heute festgesetzten Gebiete und die Merkblätter der Stadt.

Bekomme ich in Neuallermöhe den IFB-Zuschuss zusätzlich zur KfW?

Ja, das ist möglich, wenn Sie keinen Klimageschwindigkeits- oder Einkommensbonus haben. Das trifft in der Regel auf Selbstnutzer mit einer Gasheizung unter 20 Jahren und über 50.000 € Haushaltseinkommen zu. Einen Anspruch begründet das nicht, die IFB entscheidet im Rahmen ihrer Haushaltsmittel.

Sollte ich in Lohbrügge lieber Fernwärme nehmen?

37,9 % der Gebäude in Lohbrügge hatten 2022 Fernwärme, und das Zielszenario ordnet rund 43 % dem vorhandenen Netz zu. Prüfen Sie zuerst im Wärmeportal, ob Ihr Haus dazugehört. Kleine Gebäude werden auch im Netzgebiet in der Regel nicht angeschlossen, dann rechnen wir die Wärmepumpe.

Gibt es für mein Haus in Bergedorf eine eigene Norm-Außentemperatur?

Ja, die Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe führt sie je Postleitzahl. In unserer Stichprobe aus sechs Hamburger Postleitzahlen liegen die Werte zwischen −8,2 und −9,8 °C. Den Wert für Ihr Haus lesen wir vor der Heizlast nach.

Brauche ich im Bergedorfer Villengebiet eine Genehmigung für die Wärmepumpe?

Ja, dort gilt eine Städtebauliche Erhaltungsverordnung vom 24.12.2000, und im Erhaltungsgebiet verlangt die Stadt eine Genehmigung. Auch die Verordnung für Hafen und Serrahn vom 29.01.2019 zählt dazu. Wir klären das vor der Geräteauswahl mit dem Bezirksamt.

Wie laut darf die Wärmepumpe in einem Dorfgebiet sein?

45 dB(A) gelten nachts und 60 dB(A) tags, gemessen 0,5 m vor dem geöffneten Fenster. Das sind die Richtwerte der TA Lärm für Dorfgebiete. Ob Ihr Grundstück dazu zählt oder als Wohngebiet gilt, sehen wir nach, bevor wir das Gerät auswählen.

Hände mit Grundrissplan, Zollstock und Bleistift auf einem Esstisch aus Eiche, daneben eine Tasse Kaffee
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihre Wärmepumpe in Hamburg-Bergedorf

Schreiben Sie uns kurz, um welches Haus es geht und womit Sie heute heizen. Wir sagen, welche Anlage passt und welcher Förderweg sich rechnet — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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