Die Vorlauftemperatur einer Wärmepumpe soll höchstens 55 °C erreichen, gut läuft die Anlage zwischen 30 und 50 °C (Verbraucherzentrale). Vorlauf heißt das Heizwasser, das zu den Heizkörpern fließt. Je Grad weniger sinkt der Strombedarf um 2 bis 4 %, die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nennt in zwei Papieren 2 bis 3 % und 3 bis 4 %.
Für ein 9-kW-Gerät nennt das Herstellerdatenblatt diese Werte, als Beispiel und ohne Empfehlung. COP heißt die Wärme je Kilowattstunde Strom im Moment der Messung.
| Außenluft | COP bei 35 °C Vorlauf | COP bei 55 °C Vorlauf | Strom für 10 kWh Wärme, rechnerisch |
|---|---|---|---|
| 7 °C | 4,48 | 2,78 | 2,2 kWh gegen 3,6 kWh |
| −7 °C | 2,63 | 1,80 | 3,8 kWh gegen 5,6 kWh |
Gleiche Wärme kostet also bei 55 °C rund anderthalbmal so viel Strom wie bei 35 °C. Welche Temperatur Ihre Heizkörper brauchen, lässt sich mit einem einfachen Test eingrenzen.

