In Hamburg-Altona prüfen wir vor jeder Planung zuerst, ob das Haus in einem Erhaltungsgebiet liegt oder auf der Denkmalliste steht. Beides kommt im Bezirk oft vor. Dann braucht die Wärmepumpe eine Genehmigung, auch wenn sie an der Hauswand sonst verfahrensfrei wäre.
Danach kommt die Frage, in welchem Teil des Bezirks das Haus steht. In Ottensen liegen 2,5 % der Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern, in Altona-Altstadt 1,8 %, in Nienstedten dagegen 52,0 % und in Sülldorf 49,6 % (Stadtteil-Profile der Statistik Nord, Berichtsjahr 2024). Im Westen und in den Elbvororten ist die Wärmepumpe deshalb meist die naheliegende Heizung, im dichten Osten oft das Wärmenetz.
Vom Baujahr her ist der Bezirk gemischt. Von den 39.333 Gebäuden mit Wohnraum stammen 32,6 % aus der Zeit vor 1950 und 31,1 % aus den Jahren 1950 bis 1969. Geheizt wird zu 66,8 % mit Gas, zu 18,1 % mit Fernwärme und zu 10,2 % mit Öl (Zensus 2022).


