Eine Erdwärmepumpe kommt für Eigentümer infrage, die Platz im Garten haben und kein Außengerät am Haus möchten. Sie holt die Wärme über eine Sonde oder einen Kollektor aus dem Boden, deshalb steht nichts draußen, das am Nachbarfenster zu hören wäre. In Hamburg braucht die Sonde allerdings eine wasserrechtliche Erlaubnis, und nicht jedes Grundstück kommt dafür infrage.
Eine Erdsonde muss 5 m Abstand zur Grundstücksgrenze halten. Der Antrag muss mindestens 4 Wochen vor Baubeginn bei der BUKEA liegen, der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Grundlage ist ihr Leitfaden Erdwärmenutzung von 2021.
Teurer als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die Erdwärme in der Regel, und allein über den Strom holen Sie den Aufpreis in unserem Beispiel weiter unten nicht herein. Für einige Häuser bleibt sie trotzdem die richtige Wahl, etwa wenn ein Außengerät am Schall scheitert.
