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Kleines Bohrgerät für eine Erdsonde im Garten eines Klinkerhauses, zwei Arbeiter von hinten, der Rasen ist abgedeckt
Planung, Einbau, Wartung

Erdwärmepumpe in Hamburg: Erlaubnis, Abstände, Grundstück

Erdwärmepumpen in Hamburg planen wir mit einer zugelassenen Bohrfirma und der BUKEA. Eine Erdsonde hält 5 m Abstand zur Grenze, der Antrag geht mindestens 4 Wochen vor Baubeginn hinaus.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir antworten innerhalb eines Werktags und stimmen den ersten Termin mit Ihnen ab. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

Eine Erdwärmepumpe kommt für Eigentümer infrage, die Platz im Garten haben und kein Außengerät am Haus möchten. Sie holt die Wärme über eine Sonde oder einen Kollektor aus dem Boden, deshalb steht nichts draußen, das am Nachbarfenster zu hören wäre. In Hamburg braucht die Sonde allerdings eine wasserrechtliche Erlaubnis, und nicht jedes Grundstück kommt dafür infrage.

Eine Erdsonde muss 5 m Abstand zur Grundstücksgrenze halten. Der Antrag muss mindestens 4 Wochen vor Baubeginn bei der BUKEA liegen, der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft. Grundlage ist ihr Leitfaden Erdwärmenutzung von 2021.

Teurer als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die Erdwärme in der Regel, und allein über den Strom holen Sie den Aufpreis in unserem Beispiel weiter unten nicht herein. Für einige Häuser bleibt sie trotzdem die richtige Wahl, etwa wenn ein Außengerät am Schall scheitert.

Darf ich in Hamburg auf meinem Grundstück bohren?

Ja, wenn die BUKEA es erlaubt. Sie erteilt die Erlaubnis nach § 8 WHG befristet, das Referat W 12 ist zuständig. Für den Antrag brauchen Sie eine schriftliche Stellungnahme des Geologischen Landesamts, das auch die höchste Bohrtiefe festlegt.

Schritt Wer Frist oder Bedingung
Lage und Wärmeleitfähigkeit prüfen wir, über das Bohrdatenportal Werte für 40, 60, 80 und 100 m
Stellungnahme zur Bohrtiefe einholen Geologisches Landesamt schriftlich, Teil des Antrags
Kampfmittelprüfung stimmen wir mit Ihnen ab vor der Bohrung, kostenpflichtig
Antrag auf Erlaubnis Eigentümer, Unterlagen von uns und der Bohrfirma mindestens 4 Wochen vor Baubeginn
Bohranzeige Bohrfirma 14 Tage vor Beginn
Bohrung und Einbau Bohrfirma nach DVGW W 120, dann wir nach Erlaubnis und Förderzusage

Ausgeschlossen sind Sonden auch über Altlasten, in Senkungsbereichen über einem Salzstock und in bestimmten tiefen Grundwasserleitern, die der Leitfaden benennt. Beim Kollektor ist es einfacher, denn liegt er mehr als 1 m über dem höchsten Grundwasserstand, braucht er keine Erlaubnis. Im Wasserschutzgebiet ist trotzdem eine Befreiung nötig.

Baugrube im Garten eines Klinkerhauses mit schwarzen Rohren eines Erdkollektors in gleichmäßigen Schleifen auf Sand

Wie viel Platz braucht eine Erdsonde auf dem Grundstück?

Die Sonde muss 5 m von jeder Grundstücksgrenze entfernt sein, die freie Fläche also rechnerisch mindestens 10 m breit. Bei zwei Sonden sind es rechnerisch 15 m in der Länge, weil sie untereinander ebenfalls 5 m brauchen. Das Bohrgerät muss außerdem in den Garten kommen, was wir bei Reihen- und Doppelhäusern zuerst ansehen.

Abstand Maß laut BUKEA-Leitfaden 2021
Erdsonde zur Grundstücksgrenze 5 m, weniger nur mit schriftlicher Zustimmung des Nachbarn
Erdkollektor zur Grundstücksgrenze 1 m
Zwei Erdsonden zueinander 5 m, über 50 m Länge 6 m
Erdsonde zum Gebäude 2 m
Zu Fernwärmeleitungen 3 m
Zu Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen 3 m

Die Infoseite der Stadt nennt daneben 10 m zwischen zwei Anlagen. Wir planen nach dem Leitfaden und richten uns im Einzelfall nach der Stellungnahme. Die Länge der Bohrung schätzt der BWP mit etwa 100 m je 100 m² Wohnfläche, bei 6 kW und rund 45 W/m Entzug. Bei 130 m² Wohnfläche wären das rechnerisch rund 130 m und damit meist zwei Sonden, denn üblich sind 25 bis 100 m je Sonde. Die Rechnung im Einzelnen steht unter Erdsonde und Kollektorfläche.

Liegt mein Haus im Wasserschutzgebiet?

Das lässt sich für jedes Grundstück auf den amtlichen Karten der Stadt prüfen, und wir tun das vor jedem Angebot. Hamburg hat sechs Wasserschutzgebiete, ein siebtes ist in Vorbereitung. In den Zonen I und II ist Erdwärme unzulässig, in Zone III nach der jeweiligen Verordnung verboten und nur mit Befreiung nach § 52 Abs. 1 Satz 2 WHG möglich. Um Trinkwasser- und Notbrunnen ist im Umkreis von 100 m nichts zulässig, je nach Fall nennt der Leitfaden auch größere Abstände.

Wasserschutzgebiet Zonen Anteil der Wohngebäude in Zone III nach unserer Auswertung
Baursberg II, III Sülldorf 83 %, Rissen 49 %, Iserbrook 14 %; Erweiterung geplant
Süderelbmarsch/Harburger Berge II, III Neugraben-Fischbek 100 %, Bezirk Harburg 39 %
Curslack/Altengamme II, III Curslack 97 %, Altengamme 92 %
Eidelstedt/Stellingen II, III Eidelstedt 79 %, Schnelsen 33 %; Stellingen-Süd geplant
Billstedt III Billstedt 31 %
Langenhorn/Glashütte III Langenhorn 19 %

Die Prozente sind gerundet und ordnen ganze Gebietseinheiten zu, für ein einzelnes Grundstück gilt die amtliche Karte. Auch die Potenzialkarte der Stadt reicht allein nicht aus, denn Neugraben-Fischbek hat nach unserer Auswertung im Mittel 73 % Erdwärme-Potenzial und liegt trotzdem vollständig in Zone III.

Sonde oder Kollektor: was passt zu welchem Grundstück?

Die Sonde braucht wenig Fläche und immer eine Erlaubnis. Für den Kollektor brauchen Sie viel Garten, die Erlaubnis kann dafür entfallen. Auf den meisten Stadtgrundstücken läuft es deshalb auf die Sonde hinaus, wenn Erdwärme überhaupt infrage kommt.

Erdsonde Flächenkollektor
Tiefe meist 25 bis 100 m 1 bis 2 m
Flächenbedarf wenig, aber 5 m zu jeder Grenze 150 bis 200 m² je 100 m² Wohnfläche, Quelle BWP
Grenzabstand 5 m 1 m
Erlaubnis immer entfällt, wenn mehr als 1 m über dem höchsten Grundwasserstand
Erschließung laut ADAC 8.000 bis 16.000 € 3.000 bis 10.000 €

Ein Kollektor bei 130 m² Wohnfläche belegt rechnerisch 195 bis 260 m² Garten. Diese Fläche darf nicht überbaut werden, und Bäume mit tiefen Wurzeln gehören dort auch nicht hin. Die Grundwasser-Wärmepumpe scheidet in Hamburg meist aus, denn die BUKEA nennt die Genehmigungsfähigkeit „sehr eingeschränkt“, wegen des hohen Eisengehalts droht Verockerung. Einen Überblick über alle Bauarten gibt es unter Wärmepumpen-Arten.

Was kostet eine Erdwärmepumpe in Hamburg?

Die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung nennt für Sole mit Erdsonde rund 56.000 Euro und mit Kollektor rund 54.000 Euro (Preise 06/2026, abgelesen und gerundet). Luft-Wasser liegt dort bei 36.000 Euro. Andere Quellen setzen die Erdwärme niedriger an, eine Hamburger Preisstatistik gibt es nicht.

Kostenangabe Erdsonde Kollektor Quelle und Stand
Marktumfrage, Gesamtanlage ca. 56.000 € ca. 54.000 € Verbraucherzentrale Energieberatung, 06/2026
Rechenmodell 46.500 € bei 130 m², Bohrung 16.000 € 38.500 bis 46.500 € co2online, Modell
Summe der Einzelposten 25.000 bis 49.000 € 20.000 bis 43.000 € rechnerisch aus ADAC, 21.07. und 29.10.2026
Gerät Sole 10.000 bis 18.000 € 10.000 bis 18.000 € ADAC
Montage 7.000 bis 15.000 € 7.000 bis 15.000 € ADAC

Die Bohrung ist der größte Unsicherheitsposten, weil Tiefe und Zahl der Sonden erst mit der Stellungnahme feststehen. Auch die Kampfmittelprüfung kostet Geld, einen Betrag können wir dafür nicht nennen. In unserem Angebot steht die Bohrung deshalb als eigener Posten mit Bohrmetern und den Annahmen, die wir getroffen haben.

Bei Erdwärme deckt die Förderung einen kleineren Anteil, weil die KfW höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten ansetzt (Antrag bis 31.01.2027) und die IFB bei 9.000 Euro endet. Die Erschließung durch Sonde oder Kollektor zählt bei der IFB zu den förderfähigen Ausgaben, die Bohrfirma muss nach DVGW W 120 arbeiten. Sätze und Fristen stehen unter Förderung.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Rechnet sich der Aufpreis gegenüber Luft?

Über den Strom allein nicht, wie unsere Rechnung mit den Marktwerten ergibt. Erdwärme wählt man wegen des fehlenden Außengeräts und der möglichen passiven Kühlung, siehe Wärmepumpe im Sommer, oder dort, wo Luft am Schall scheitert.

Beispiel. Angenommen, Sie bewohnen das Haus selbst, heizen mit einer Gasheizung, die 25 Jahre alt ist, und haben keinen Einkommensbonus. Das Haus braucht 18.000 kWh Wärme im Jahr, der Heizstrom kostet 29,0 Cent je Kilowattstunde (BDEW, 01.10.2026). Für die Jahresarbeitszahl setzen wir die Mittelwerte des Fraunhofer ISE an, Wartung bleibt außen vor.

Erdsonde Luft-Wasser
Anlage laut Marktumfrage 56.000 € 36.000 €
KfW, 46 % von 28.000 € 12.880 € 12.880 €
Rest nach Förderung 43.120 € 23.120 €
Jahresarbeitszahl 4,3 3,4
Strom im Jahr rund 4.190 kWh 5.300 kWh
Stromkosten im Jahr rund 1.210 € 1.540 €

Die Erdsonde kostet in diesem Fall 20.000 Euro mehr und spart rund 330 Euro Strom im Jahr, das wären rund 60 Jahre. Das BBSR setzt für die Wärmepumpe selbst 20 Jahre rechnerische Nutzungsdauer an, für die Sonde mindestens 50. Mit dem niedrigeren Modellwert von 46.500 Euro wären es immer noch rund 32 Jahre. Dabei sind Modell und Marktumfrage gemischt, und die Feldtestwerte beruhen auf nur 13 Anlagen.

Was wir übernehmen und was die Bohrfirma macht

Wir planen die Anlage und bauen sie ein, die Bohrung führt eine Bohrfirma mit Zulassung aus, die wir einbinden. Die Unterlagen für Behörde und Förderung laufen bei uns zusammen.

  • Vorprüfung: Wasserschutzzone, Brunnen, Altlasten, Abstände, Zufahrt für das Bohrgerät.
  • Auslegung: raumweise Heizlast, Länge der Sonden oder Fläche des Kollektors, Vorlauftemperatur der Heizkörper.
  • Behörde: Unterlagen für Stellungnahme und Erlaubnisantrag, den Antrag stellen Sie als Eigentümer.
  • Förderung: Bestätigung für den KfW-Antrag, Fachunternehmererklärung für die IFB, Vertrag mit Bedingung.
  • Bau: Bohrung, Sole-Kreis, Einbau im Keller, Abgleich, Inbetriebnahme, Anmeldung bei Hamburger Energienetze.

Im Keller braucht das Gerät keinen Luftweg nach draußen, dafür führen die Soleleitungen durch die Außenwand. Bei Klinker bohren wir in der Fuge. Der Garten sieht nach der Bohrung erst einmal nach Baustelle aus, das sollten Sie einplanen.

Wann wir von der Bohrung abraten

Wir raten ab, wenn das Grundstück in Zone II oder im Umkreis eines Brunnens liegt oder nach den Abständen keine Bohrstelle übrig bleibt. Auch im Mittelhaus einer Reihe wird es ohne schriftliche Zustimmung der Nachbarn nichts. Dort kommt eher eine Lösung aus Wärmepumpe im Reihenhaus infrage.

Abraten würden wir auch, wenn ein Außengerät problemlos Platz hat und es Ihnen vor allem um die Kosten geht. Dann ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe die sinnvollere Anschaffung, zumal die Erdsonde an hohen Vorlauftemperaturen auch nichts ändert.

In welchen Bezirken passt Erdwärme eher?

Nach unserer Auswertung der städtischen Karten liegt das theoretische Erdwärme-Potenzial in Hamburg im Mittel bei 57 %. In Wandsbek sind es 72 %, der höchste Bezirkswert, und in unserer Auswertung fällt dort kein Wohngebäude in ein Wasserschutzgebiet.

In Bergedorf unterscheidet sich das stark, denn Curslack kommt auf 6 % und Neuallermöhe auf 2 %. In Harburg liegen zum Beispiel Neugraben-Fischbek und Hausbruch zu 100 und 99 % in Zone III, dort klären wir die Befreiung, bevor wir etwas anderes planen. Für das einzelne Grundstück sagen diese Werte nichts aus.

Was wir für die Vorprüfung brauchen

Schicken Sie uns die Adresse, einen Lageplan oder eine Skizze des Grundstücks mit den Maßen des Gartens, dazu Wohnfläche und Jahresverbrauch. Das geht über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de. Die Antwort kommt innerhalb eines Werktags, und der erste Termin kostet nichts.

Häufige Fragen

Braucht eine Erdwärmebohrung in Hamburg eine Genehmigung?

Ja, eine Erdsonde braucht eine wasserrechtliche Erlaubnis nach § 8 WHG, und die Erlaubnis ist befristet. Zuständig ist die BUKEA, Referat W 12, der Antrag muss mindestens 4 Wochen vor Baubeginn dort sein. Dazu gehört eine Stellungnahme des Geologischen Landesamts.

Wie weit muss eine Erdsonde von der Grundstücksgrenze entfernt sein?

5 m verlangt der Leitfaden der BUKEA von 2021. Weniger geht nur mit schriftlicher Zustimmung des Nachbarn. Zum eigenen Gebäude sind 2 m einzuhalten, zu einer Fernwärmeleitung 3 m.

Darf ich im Wasserschutzgebiet Erdwärme nutzen?

Nein, in den Schutzzonen I und II ist das unzulässig, in Zone III nur mit einer Befreiung nach § 52 Abs. 1 Satz 2 WHG. Auch um Trinkwasser- und Notbrunnen ist im Umkreis von 100 m nichts erlaubt. Ob eine Befreiung für Ihr Grundstück erteilt wird, entscheidet die Behörde.

Wie tief wird in Hamburg für Erdwärme gebohrt?

25 bis 100 m sind bei Sonden üblich. Die zulässige Tiefe für Ihr Grundstück legt das Geologische Landesamt schriftlich fest, deshalb nennen wir sie erst nach dessen Stellungnahme. Das Bohrdatenportal zeigt vorab die Wärmeleitfähigkeit für 40, 60, 80 und 100 m.

Was kostet eine Erdwärmepumpe mit Bohrung?

56.000 Euro nennt die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung für Sole mit Erdsonde und 54.000 Euro mit Kollektor (Preise 06/2026, abgelesen und gerundet). Ein Modell von co2online kommt bei 130 m² auf 46.500 Euro. Die Kampfmittelprüfung kommt als eigener Kostenpunkt dazu.

Wie groß muss das Grundstück für einen Erdkollektor sein?

150 bis 200 m² Kollektorfläche rechnet der BWP je 100 m² Wohnfläche. Bei 130 m² Wohnfläche sind das rechnerisch 195 bis 260 m² freier Garten, die nicht überbaut werden. Zur Grenze hält der Kollektor 1 m Abstand.

Passt eine Erdsonde auf ein Reihenhausgrundstück?

Nein, in der Regel nicht ohne Zustimmung der Nachbarn, weil 5 m zu jeder Grenze einzuhalten sind. Damit muss die freie Fläche rechnerisch mindestens 10 m breit sein. Mit schriftlicher Zustimmung ist weniger Abstand möglich.

Ist eine Wärmepumpe mit Grundwasser in Hamburg möglich?

Ja, aber nur selten, denn die BUKEA schreibt, dass die Genehmigungsfähigkeit in Hamburg sehr eingeschränkt ist. Hoher Eisengehalt im Grundwasser führt zu Verockerung. Wir prüfen deshalb zuerst Sonde und Kollektor.

Ist eine Erdwärmepumpe effizienter als eine Luftwärmepumpe?

Ja, im Feldtest des Fraunhofer ISE lag die Jahresarbeitszahl bei Erdsonden im Mittel bei 4,3, bei Außenluft bei 3,4. Bei Erdsonden waren es allerdings nur 13 Anlagen. In unserem Beispiel trägt der geringere Stromverbrauch den Aufpreis trotzdem nicht.

Kann ich mit einer Erdwärmepumpe im Sommer kühlen?

Ja, mit Sole oder Wasser als Quelle ist passive Kühlung möglich, bei Luftgeräten geht nur aktive Kühlung mit einem umkehrbaren Gerät. Die Heizflächen dürfen dabei nicht unter 20 °C kommen, dafür sorgt ein Taupunktwächter. Eine Klimaanlage ersetzt das nicht.

Hände mit Grundrissplan, Zollstock und Bleistift auf einem Esstisch aus Eiche, daneben eine Tasse Kaffee
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihre Wärmepumpe in Hamburg

Schreiben Sie uns kurz, um welches Haus es geht und womit Sie heute heizen. Wir sagen, welche Anlage passt und welcher Förderweg sich rechnet — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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