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Heizlast raumweisegerechnet für Ihr HausKfW oder IFBwir rechnen beide Wege durchSchallnachweisAufstellort und NachbarfensterAlle sieben Bezirkedazu das nahe Umland
Wärmepumpe in Hamburg — zur Startseite Wärmepumpe in Hamburg Planung, Einbau, Wartung KfW 458 und IFB Zuschuss für Ihre Wärmepumpe
Heizungsbauer von hinten kniet an einer Klinkerwand am Außengerät und schließt gedämmte Rohre an, daneben die Werkzeugtasche
Planung, Einbau, Wartung

Wärmepumpe im Einfamilienhaus in Hamburg

Für freistehende Häuser in Hamburg planen wir die Wärmepumpe nach Heizlast und Grundstück. Laut ADAC kostet sie mit Einbau 20.000 bis 50.000 Euro vor Förderung, Stand Juli 2026.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Wählen Sie, was am nächsten kommt. Den Rest klären wir im Gespräch.

Um welches Gebäude geht es?

Danach richten sich Aufstellort, Schall und Förderung.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung genügt.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrfachauswahl, wenn mehreres zutrifft.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Den Antrag stellen Sie vor dem Einbau. Wir sagen Ihnen, in welcher Reihenfolge.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir antworten innerhalb eines Werktags und stimmen den ersten Termin mit Ihnen ab. Der kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de

Ein freistehendes Haus ist in Hamburg der einfachste Fall für eine Wärmepumpe, weil das Nachbarfenster meist weiter weg ist und sich leichter ein Platz für das Außengerät findet. Laut ADAC kostet die Anlage im Einfamilienhaus mit Einbau 20.000 bis 50.000 Euro, Stand 21.07.2026. Von dieser Summe geht die Förderung ab, und die läuft in Hamburg entweder über die KfW allein oder über KfW und IFB zusammen.

Welcher Weg für Sie gilt, hängt am Alter Ihrer Heizung und an Ihrem Einkommen. Den Eigenanteil haben wir deshalb weiter unten für vier Kostenhöhen auf beiden Wegen gerechnet. Die genaue Summe für Ihr Haus steht nach dem ersten Termin im Angebot, dieser Termin kostet nichts.

Was gehört bei uns zum Einbau?

Wir übernehmen die Planung, den Einbau, die Inbetriebnahme und die Unterlagen, die vom Fachunternehmen verlangt werden. Den Förderantrag stellen Sie selbst, die Erdbohrung macht eine Bohrfirma mit Zulassung.

Posten Was wir machen
Heizlast Berechnung Raum für Raum nach DIN EN 12831, daraus Gerätegröße und Vorlauftemperatur
Gerät und Speicher Auswahl nach Heizlast und Warmwasserbedarf, Prüfung auf der BAFA-Liste
Aufstellort Standort am Haus, Fundament, Kondensatablauf, Schallrechnung zum Nachbarn
Altanlage Ausbau und Entsorgung von Kessel und Zubehör
Elektrik und Netz Anmeldung bei den Hamburger Energienetzen, Anschluss, Prüfung des Zählerschranks
Heizkreis hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, einzelne Heizkörper tauschen, wenn nötig
Förderung Bestätigung zum Antrag für die KfW, Fachunternehmererklärung für die IFB
Betrieb Einweisung, Einstellung der Heizkurve, auf Wunsch die Wartung

Welche Größe braucht ein Einfamilienhaus?

Bei 20.000 Kilowattstunden Gas im Jahr ergeben sich rechnerisch 6,5 bis 8 kW. Den ersten Anhaltswert können Sie aus Ihrer Abrechnung selbst bilden, denn nach dem BWP-Praxisratgeber teilen Sie Heizöl in Litern oder Gas in Kubikmetern durch 250 und erhalten die Heizlast in Kilowatt. Soll die Wärmepumpe auch das Warmwasser bereiten, teilen Sie durch 300.

Viele Anlagen werden größer angeboten, als es nötig wäre. Auf diese Überdimensionierung weisen die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Fraunhofer ISE hin. Die größte Gruppe in der Auswertung von 156 Angeboten liegt bei 10 bis 12 kW.

Angebotene Größe Zahl der Angebote (von 156)
4 bis 6 kW 29
7 bis 9 kW 45
10 bis 12 kW 60
13 bis 15 kW 16
16 bis 20 kW 6

Ein zu großes Gerät kostet in der Anschaffung mehr, im Median lagen die Angebote bei 4.098 Euro je Kilowatt. Wir rechnen die Größe deshalb Raum für Raum und setzen dafür die Norm-Außentemperatur an, die in einer Stichprobe Hamburger Postleitzahlen −8,2 bis −9,8 °C beträgt. Selbst schätzen können Sie die Größe mit dem Rechner zur Heizlast.

Was kostet die Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

Im Median sind es 34.898 Euro für eine Luft-Wasser-Anlage in den Angeboten, die die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ausgewertet hat. Die Spannen der Quellen unterscheiden sich, weil sie verschiedene Anlagen und Zeiträume erfassen. Für Hamburg gibt es keine eigene Preisstatistik, und unsere eigenen Preise sind das nicht.

Quelle und Stand Was erfasst ist Preis mit Einbau, vor Förderung
ADAC, 21.07.2026 Einfamilienhaus allgemein 20.000 bis 50.000 €
ADAC, 29.10.2026 Luft-Wasser 20.000 bis 35.000 €
ADAC, 29.10.2026 Luft-Wasser mit 10 kW 25.000 bis 32.000 €
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Auswertung 07/2026 160 Angebote Luft-Wasser, Ein- und Zweifamilienhäuser 21.099 bis 54.168 €, Mittel 36.397 €
Verbraucherzentrale Energieberatung, Preise 06/2026 Sole mit Erdsonde, abgelesen und gerundet ca. 56.000 €

Neben dem Gerät fehlen im Angebot oft Posten. In 46 % der Angebote aus Rheinland-Pfalz fehlte der Umbau des Zählerschranks, im Median 2.966 Euro, und ein Heizkörpertausch war nur in 23 % enthalten. Beides prüfen wir im ersten Termin und nehmen es ins Angebot auf, wenn es bei Ihnen anfällt. Die Kosten je Bauart und Posten stehen im Ratgeber einzeln.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wie viel bleibt nach KfW oder IFB?

Bei einem Angebot über 35.000 Euro bleiben rechnerisch 22.120 Euro auf dem einen und 19.600 Euro auf dem anderen Weg. Die Spalten gelten für Selbstnutzer mit einem Antrag bis zum 31.01.2027 und ohne Einkommensbonus. Die 12.880 Euro bleiben in jeder Zeile gleich, weil die KfW höchstens 28.000 Euro förderfähige Kosten ansetzt.

Kosten laut Angebot Ölheizung oder Gasheizung ab 20 Jahren: KfW 46 %, keine IFB Es bleiben Gasheizung unter 20 Jahren: KfW 30 % und IFB 20 % Es bleiben
28.000 € 12.880 € 15.120 € 14.000 € 14.000 €
35.000 € 12.880 € 22.120 € 15.400 € 19.600 €
45.000 € 12.880 € 32.120 € 17.400 € 27.600 €
60.000 € 12.880 € 47.120 € 17.400 € 42.600 €

Ab 45.000 Euro greift auch der Deckel der IFB von 9.000 Euro, ein noch teureres Angebot bringt also auf keinem der beiden Wege mehr Zuschuss. Mit Einkommensbonus sieht die Rechnung anders aus. Bis 30.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen, mit Kind unter 18 bis 40.000 Euro, sind es rechnerisch bis zu 22.400 Euro von der KfW, die IFB entfällt dann.

Das sind unsere Rechnungen, über die Anträge entscheiden KfW und IFB. Ob jemand mit Bonusanspruch freiwillig den zweiten Weg gehen darf, klärt man vorab mit der IFB, und was ihre Regeln im Einzelnen verlangen, haben wir unter KfW oder IFB aufgeschrieben. Eigenheimbesitzer können statt des Zuschusses auch das IFB-Energiedarlehen nutzen, die KfW bietet dazu Ergänzungskredite an.

Wo darf das Außengerät auf dem Grundstück stehen?

Am einfachsten direkt an der Hauswand, denn dort sind bis 2 m Höhe und bis 3 m Gesamtlänge je Grundstücksgrenze verfahrensfrei. Im Einfamilienhaus kommt oft der Wunsch, das Gerät weiter hinten in den Garten zu stellen, weg von Terrasse und Schlafzimmer. Diese Aufstellung fällt nach unserer fachlichen Lesart nicht mehr unter die Regel für die Hauswand, dann gelten die Abstandsflächen normal, und wir fragen vorab beim Bezirksamt an.

Welche Abstände verlangt das Gerät?

Das Gerät selbst steht auf 0,5 bis 1,2 m². Ein Beispielgerät mit den Maßen 1.100 × 765 × 450 mm wiegt 114 kg und verlangt laut Anleitung links 100 mm, rechts 500 mm, hinten 200 mm, vorn 600 mm und oben 1.000 mm Abstand. Der Luftaustritt gehört mindestens 3 m weg von Gehwegen, gepflasterten Flächen und Fallrohren, weil sich dort im Winter sonst Eis bildet.

Wie tief muss das Fundament sein?

Das Herstellerdokument nennt für das Fundament 600 mm ohne und 1.000 mm mit Bodenfrost. Dazu fällt im Winter am Gerät Kondensat an, das frostfrei ablaufen muss. Wo das bei Ihnen hinkommt, sehen wir beim ersten Termin, die allgemeinen Maße stehen unter Aufstellort und Maße.

Wie weit muss es vom Nachbarfenster weg sein?

Das hängt von Schallleistung und Gebiet ab, und wir rechnen es auch auf einem großen Grundstück nach. Im reinen Wohngebiet gelten nachts 35 dB(A) am Nachbarfenster. Für ein Gerät mit 50 dB Schallleistung nennt der LAI-Leitfaden dort 3,9 m Abstand, für eines mit 55 dB schon 7,6 m. Vor einer Wand oder in einer Ecke kommen 3 oder 6 dB hinzu. Steht das Gerät dagegen hinter dem Haus ohne Sichtverbindung zum Nachbarfenster, dürfen 15 dB abgezogen werden.

Außengerät auf Gummipuffern auf einem Betonfundament mit Kiesbett, gedämmte Rohre führen in die Klinkerwand

Lohnt sich im Einfamilienhaus die Erdsonde?

Nur selten über die Stromrechnung, auch wenn die Effizienz besser ist. Im Feldtest des Fraunhofer ISE kamen Erdsonden im Mittel auf eine Jahresarbeitszahl von 4,3 und Außenluftgeräte auf 3,4. Dem steht ein Marktpreis von rund 56.000 gegen rund 36.000 Euro gegenüber, und bei der KfW gilt für beide dieselbe Grenze von 28.000 Euro.

Sinnvoll ist die Sonde, wenn das Außengerät am Haus nicht leise genug wäre oder die Anlage auch passiv kühlen soll. In Hamburg muss die Sonde 5 m von der Grenze und 2 m vom Gebäude entfernt bleiben. Die Erlaubnis erteilt die BUKEA, und in der Wasserschutzzone III ist die Sonde nur mit Befreiung möglich. Ein Flächenkollektor braucht 150 bis 200 m² Gartenfläche je 100 m² Wohnfläche. Mehr dazu steht auf der Seite zur Erdwärmepumpe.

Wie läuft der Einbau ab?

Die Reihenfolge richtet sich nach dem Förderweg, im Einfamilienhaus läuft es meist so:

  1. Erster Termin bei Ihnen, danach raumweise Heizlast, Schallrechnung und schriftliches Angebot mit allen Posten.
  2. Sie entscheiden sich für einen Förderweg, und wir erstellen die Bestätigung zum Antrag oder die Fachunternehmererklärung.
  3. Vertrag mit Bedingung und Antrag durch Sie, bei der IFB muss die Bewilligung vor dem Beginn vorliegen.
  4. Prüfung des Hausanschlusses und Antrag bei den Hamburger Energienetzen über einen Elektrofachbetrieb.
  5. Ausbau der Altanlage, Fundament, Einbau, hydraulischer Abgleich, Inbetriebnahme.
  6. Unterlagen für die Auszahlung und bei einem Haus von vor 2009 der Nachweis für die Hamburger 15-%-Pflicht.

Was genau bei einem Wechsel von Gas oder Öl zu beachten ist, finden Sie unter Heizungstausch.

Rechenbeispiel für ein Haus in Volksdorf

Beispiel. Einfamilienhaus in Volksdorf, Baujahr 1978, 150 m², selbst bewohnt, 20.000 kWh Gas im Jahr, Gasheizung von 2003, Haushaltseinkommen über 50.000 Euro. Das Angebot lautet auf 35.000 Euro, der Antrag geht bis zum 31.01.2027 raus. Die Preise stammen vom BDEW, Stand 01.10.2026, mit 90 % Nutzungsgrad des Kessels und ohne Wartung.

Posten im Beispiel Wert
Heizlast aus dem Verbrauch rechnerisch 6,5 bis 8 kW
KfW, 46 % von 28.000 € 12.880 €
Eigenanteil 22.120 €
Gas im Jahr, 13,83 Cent je kWh 2.770 €
Strom bei Jahresarbeitszahl 3,4, 5.300 kWh zu 29,0 Cent 1.540 €
Weniger im Jahr rund 1.230 €

Bei einer Jahresarbeitszahl von 2,6 und normalem Haushaltsstrom zu 38,9 Cent wären es 6.900 kWh Strom und 2.690 Euro, also nur rund 80 Euro weniger als mit Gas. Deshalb prüfen wir die Vorlauftemperatur vor dem Angebot. Eine neue Gasheizung kostet laut Marktumfrage 16.000 Euro, der Abstand zum Eigenanteil im Beispiel beträgt rechnerisch 6.120 Euro. In Hamburg müsste sie außerdem die 15-%-Pflicht erfüllen.

Wäre die Gasheizung erst 15 Jahre alt, käme der Eigentümer mit KfW und IFB auf 15.400 Euro Zuschuss und einen Eigenanteil von 19.600 Euro.

Wann passt eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus nicht?

Sie passt schlecht, wenn die Heizkörper auch nach einem Tausch einzelner Stücke dauerhaft mehr als 55 °C brauchen, weil die Rechnung dann so ausgeht wie im schlechten Fall oben. Prüfen lässt sich das mit wenig Aufwand, die Schritte stehen auf der Seite zum Altbau. Bleibt der Bedarf hoch, sprechen wir über größere Heizflächen, über Dämmung oder über eine Hybridheizung.

Beim Denkmal entscheidet das Denkmalschutzamt, und im Regelfall darf das Gerät nicht einsehbar sein, auch wenn es meist genehmigungsfähig ist. Fernwärme ist bei kleinen Gebäuden selten eine Alternative, denn selbst in den roten Gebieten des Wärmeplans werden sie in der Regel nicht angeschlossen.

In welchen Bezirken gibt es besonders viele Einfamilienhäuser?

Vor allem in den Walddörfern und in den Vier- und Marschlanden. In Lemsahl-Mellingstedt und Wohldorf-Ohlstedt liegen 86,4 und 79,4 % der Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern, beide gehören zum Bezirk Wandsbek. In Altengamme sind es 73,0 %, dort in Bergedorf ist Luft meist die passende Quelle. In den Elbvororten von Altona stehen große Häuser mit vielen Denkmälern, in Nienstedten liegt der Anteil bei 52,0 %.

Was Sie für das erste Gespräch bereitlegen

Für eine erste Rechnung reichen uns Ihr Jahresverbrauch, das Jahr, in dem Ihre Heizung in Betrieb ging, und ungefähr die Wohnfläche. Ein Foto der Hauswand, an die das Außengerät soll, hilft zusätzlich. Das geht über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-hamburg.de, und innerhalb eines Werktags hören Sie von uns.

Häufige Fragen

Wie viel kW braucht ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Gasverbrauch?

6,5 bis 8 kW ergeben sich rechnerisch aus 20.000 kWh Gas im Jahr, wenn man mit 2.500 bis 3.000 Stunden rechnet. Das ist ein erster Anhaltswert aus dem BWP-Praxisratgeber. Für die Förderung und für die Wahl des Geräts rechnen wir die Heizlast danach Raum für Raum.

Wie hoch ist mein Eigenanteil, wenn das Angebot bei 35.000 Euro liegt?

22.120 Euro bleiben rechnerisch, wenn Sie bei einem Antrag bis zum 31.01.2027 auf 46 % KfW kommen. Mit 30 % KfW und 20 % IFB sind es 19.600 Euro. Mit Einkommensbonus liegt der Eigenanteil niedriger, und die IFB fällt dann weg.

Ist ein Einfamilienhaus mit Ölheizung bei der Förderung besser gestellt als eines mit Gas?

Ja, oft, denn für eine funktionstüchtige Ölheizung gibt es den Klimageschwindigkeitsbonus ohne Altersgrenze. Eine Gasheizung muss beim Antrag seit mindestens 20 Jahren in Betrieb sein. Der Bonus gilt nur für Selbstnutzer und schließt den IFB-Zuschuss aus.

Darf ich die Wärmepumpe mitten in den Garten stellen?

Ja, aber dann greift die Sonderregel für die Hauswand nach unserer fachlichen Lesart nicht mehr, und es gelten die normalen Abstandsflächen. Das klären wir vorab beim Bezirksamt. Hinzu kommen längere Leitungen zum Haus.

Wie viel Platz braucht das Außengerät neben dem Haus?

0,5 bis 1,2 m² Grundfläche rechnet co2online für das Gerät selbst. Hinzu kommt, was die Anleitung als Abstand verlangt, an einem Beispielgerät hinten 200 mm, vorn 600 mm und oben 1.000 mm. Der Luftaustritt sollte mindestens 3 m von Gehwegen und gepflasterten Flächen entfernt liegen.

Wie laut darf das Gerät im reinen Wohngebiet sein?

35 dB(A) sind es nachts nach der TA Lärm, gemessen 0,5 m vor dem geöffneten Fenster des Nachbarn. Bei 50 dB Schallleistung nennt der LAI-Leitfaden dafür 3,9 m Mindestabstand, bei 55 dB schon 7,6 m. Eine Wand oder Ecke hinter dem Gerät verschlechtert den Wert.

Können wir unsere alten Heizkörper im Einfamilienhaus behalten?

Ja, wenn alle Räume bei 55 °C Vorlauf warm werden. Das lässt sich an einem kalten Tag selbst testen. Bleibt ein Raum kühl, muss meist nur dort ein größerer Heizkörper hinein, der laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz im Median 642 Euro kostet.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage zusätzlich zur Wärmepumpe im Einfamilienhaus?

Ja, oft für den Strom, aber nur zum Teil für die Heizung, denn im Winter scheint wenig Sonne. Ohne Batterie nennt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz für ein Haus mit Wärmepumpe 20 bis 33 % Autarkie, mit 6 kWh Batterie und 10 kWp 40 bis 66 %. Die IFB fördert Solaranlagen nicht.

Gibt es die IFB-Förderung auch für einen Neubau?

Nein, die IFB schließt Neubauten aus, und die KfW 458 gilt für bestehende Gebäude, deren Bauantrag mindestens 5 Jahre zurückliegt. Eine Wärmepumpe für den Neubau planen wir trotzdem, die Rechnung sieht dann aber ohne diese Zuschüsse aus.

Können wir die Wärmepumpe von der Steuer absetzen, statt den Zuschuss zu nehmen?

Ja, nach § 35c EStG sind 20 % über drei Jahre möglich, höchstens 40.000 Euro, wenn das Gebäude älter als 10 Jahre ist. Beides zusammen mit der KfW geht nicht. Bei einem Angebot unter 28.000 Euro bringt die KfW schon mit der Grundförderung mehr, das sollten Sie mit Ihrem Steuerberater klären.

Hände mit Grundrissplan, Zollstock und Bleistift auf einem Esstisch aus Eiche, daneben eine Tasse Kaffee
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Ihre Wärmepumpe in Hamburg

Schreiben Sie uns kurz, um welches Haus es geht und womit Sie heute heizen. Wir sagen, welche Anlage passt und welcher Förderweg sich rechnet — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

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